Silvester

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Neues Jahr, neues Glück

Wünsche euch allen alles Gute für das neue Jahr! Ich hoffe, jeder Wunsch auf euren evtl. vorhandenen imaginären Listen erfüllt sich. Und ich drücke uns allen die Daumen, dass es kein „schwieriges“ Jahr wird, entgegen der hartnäckigen schwarzen Prognosen!

Silvester haben wir dieses Jahr endlich wieder in Berlin verbracht. Hier wird ja bereits Tage vor dem eigentlichen Event gekracht und geböllert, so dass man annehmen könnte, an Silvester wäre es nicht mehr so heftig, doch weit gefehlt. Um zwölf schwoll der Lärm noch mal richtig an und der Himmel war über und über mit funkelnden, sprühenden und glitzernden Feuerwerkskörpern bedeckt. Auch wir haben mitgeböllert, denn Arndte hatte Böller in der U-Bahn gefunden.  Irgendwoher kamen noch Feuerspeier und Stella hat Konfetti verstreut, Kracher verteilt, sowie Leuchtstäbe (meiner: pink) und  jedem ein individuelles Motto für das neue Jahr geschenkt- verpackt wie die chinesischen Glückskekse. Mein Motto: „You make me feel like dancing! I’m gonna dance the night away 2009.“ Sehr schön. Das passt 🙂 Vielen Dank! 

Nachdem wir ausgiebig geböllert und gekreischt, alle umarmt und geherzt hatten, liessen wir im „Schatzi“ noch ein paar Korken knallen und zogen dann weiter. Erst in die „Paloma Bar“, dann in den „Monarch“, wo Carsten auflegen musste. Dort war es wahnsinnig voll, aber lustig. Irgendwann haben wir dann den Heimweg angetreten und konnten sogar noch mit der U-Bahn nach Hause fahren, die BVG fuhr Sonderschichten. Ein ganz normales Berliner Silvester – für mich aber wahnsinnig schön, endlich wieder mal mit Rena und Freunden zu feiern. Als wir an Neujahr aufwachten, lag sogar Schnee auf den Strassen. Anscheinend fängt das Jahr gut an 🙂 HAPPY NEW YEAR!

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Botanischer Garten

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Zum Thema Ausflug passt auch unser Besuch im Botanischen Garten.
Damit Mutti sich mal ungefähr vorstellen kann, in welchem Klima wir auf Nias gelebt haben und welche Pflanzen bei Daniela in Australien wachsen, haben wir sie in den Botanischen Garten geführt. Der Botanische Garten gehört wegen seines riesigen Ausmasses nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu den heute noch bedeutendsten Gewächshäusern der Welt. Eine beeindruckende Konstruktion aus Glas und Stahl versetzt jeden Besucher sofort in Staunen. Und dann erst das Innenleben: Die exotischen Bewohner des Tropenhauses sind meist botanische Raritäten.
Dort haben wir neben phantastischen Orchideen, gefährlich-stacheligen Kakteen und wildem japanischen Efeu auch unsere vertraute Bethelnuss Palme vorgefunden. Hach, da ward mir doch ein wenig schwer ums Herz, in Erinnerung an lustige Stunden im niasischen Urwald.
Lustig wurde es auch, als ich Arndte damit drohte, ihm mit einem Kaktusstachel in den Po zu pieksen. Ich rannte ihm mit einem imaginären Stachel hinterher und rief dazu „Pieks, Pieks“. Haha. Ich hab mich totgelacht. Ich habe es aber natürlich nicht gemacht. Erstens, weil ich die Botanik nicht zerstören wollte und zweitens wusste ich ja nicht genau, ob ich nicht aus Versehen einen tödlichen Stachel erwische…
Wir haben alle den Ausflug überlebt und freuen uns schon darauf, im Frühjahr nochmal herzukommen, wenn alle Pflanzen in voller Blüte stehen.

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Frohe Weihnacht

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Weihnachten verlief dieses Jahr mal ganz anders als sonst.

Nicht unter Palmen, ohne Erdbeben und Flugzeugstress. Einfach mal zu Hause feiern mit Mutti. Da ich ja leider keine eigene Mutti mehr habe, musste Arndtes Mutti als Ersatz herhalten und sie hat ihr Bestes gegeben. Abgeholt haben wir sie am Berliner Hauptbahnhof, danach ging’s zum Flughafen, wo wir noch Arndtes Schwester Daniela einpackten. Sie kam über den kleinen Umweg Tehran aus Sydney und war gewillt, mit uns den Heiligen Abend zu verbringen. So viel Familie auf einmal, ganz ungewohnt. Um diesen Anlass gebührend zu begehen, haben wir die Wohnung festlich geschmückt, ich habe sogar das erste Mal in meinem Leben einen Weihnachtskranz gebastelt. Man glaubt es nicht. Zum Weihnachtsbaum konnte ich mich dann doch nicht hinreissen, da wir nach Weihnachten auf grosse Tour gehen wollten, um meine Familie zu besuchen – Oma in Regensburg, Schwester in München, Vater, Babs und Freunde in Nürnberg. 

Nachdem wir in Berlin reingefeiert hatten, ging es weiter nach Brandenburg, wo Familie Arndt und meine Katzen leben. Das grösste Weihnachtsgeschenk war für mich dieses Jahr das stundenlange Kuscheln und Schmusen mit meiner geliebten Mietzekatze Berta Butterfly. Hach, herrlich. Sie hat auch wieder in meinem Bettchen geschlafen, alles wie früher. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass aus dem kleinen Herzchen jetzt ein echter Wonneproppen wurde – Mutti hat es ein wenig zu gut gemeint… Naja, der Diätplan steht jetzt und ich hoffe, das kleine Bertalinchen verliert die Weihnachtspfunde recht schnell wieder. Freundlicherweise haben bei mir die leckeren Weihnachtsschlemmereien nicht angesetzt. Wir waren auch schön im Brandenburgischen Urwald spazieren und zu Hause wieder fröhlich joggen. 

Nachdem wir schön gefeiert hatten, die Ente verspeist, die Geschenke verteilt und ausgiebig gekuschelt, getrunken und gequatscht, wollten wir uns auf die grosse Reise ins weihnachtliche Bayernland begeben, um wie erwähnt den lieben Rest der Familie zu beehren. Allerdings wurde aus der Spritztour nix, denn bereits kurz hinter Leipzig hatten wir eine Autopanne. Also haben wir demotiviert den Rückweg angetreten und alle Pläne hingeschmissen. Seitdem haben sich sämtliche Alternativpläne ungefähr schon fünf bis zehnmal zerschlagen und ich werde wohl im Januar mal bei meiner Oma vorbei schneien. Wie es mit meinem Besuch in Nürnberg aussieht, kann ich jetzt noch nicht sagen. Mal sehen. Bin ja mal gespannt, wie Silvester wird, denn auch hier zeichnet sich ein wildes Hin und Her ab. 

Wir lassen uns aber die Laune nicht vermiesen und geniessen die Ferien halt in Berlin. 

Wie z.B. am Teufelsberg, gestern, bei strahlendem, knackig kaltem Winterwetter. Ein Ausflug zur ehemaligen amerikanischen Radarstation ist unbedingt empfehlenswert. Im Winter, wenn es schneit, zum Rodeln, im Herbst zum Drachensteigen lassen, im Sommer zum Grillen und im Frühling zum Knutschen 🙂 Also, wie ihr seht, Berlin ist immer eine Reise wert, haha. Und wer hier lebt, weiss ja bescheid. Hoffe, ihr hattet alle schöne Weihnachten! Freue mich jetzt auf Silvester 🙂

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Sag niemals nie

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Ich hätte mir ja niemals träumen lassen, dass ich nach Berlin jemals wieder in einer deutschen Kleinstadt leben würde. Doch „Never say never again“ und so verbringe ich also meine Zeit im beschaulichen Göttingen. 

Göttingen? Wo liegt das überhaupt? Es handelt sich hierbei um eine 120.000-Seelen-Stadt in Mitteldeutschland, genauer gesagt in Niedersachsen. Und was treibt mich ausgerechnet hierher??? Nun, wie heisst es so schön „Eine neue Arbeit ist wie ein neues Leben, la la la la la laaa“. 

Da ich seit 1. Dezember wieder als Assistenz der Geschäftsführung in einem Verband arbeite, bin ich dem Ruf der Karriere gefolgt und habe mich in Göttingen nieder gelassen – allerdings nur temporär. Die Geschäftsstelle, und damit mein Büro, zieht im Januar nach Berlin um, deshalb habe ich diesen ungewöhnlichen Schritt gewagt. Nach meinen Abenteuern am Ende der Welt stellt dies nun einen wahrlich einschneidenden Kontrast dar, doch ich komme zurecht und es ist auch alles halb so wild hier, haha, im wahrsten Sinne des Wortes. 

Das Schöne an einer Kleinstadt ist, dass man alles bequem zu Fuss erreichen kann. So befindet sich mein Büro nur 15 Minuten Fussmarsch von meiner derzeitigen Wohnung entfernt. Ich muss nur einmal links und einmal rechts, schon bin ich da. Wunderbar. Der neue Chef ist auch sehr nett und die Arbeit scheint mir machbar. 

Nach einer Woche kann ich natürlich noch nicht allzu viel sagen, doch der erste Eindruck zählt und der ist definitiv positiv. War letzte Woche schon auf Geschäftsreise in Würzburg und finde es eigentlich ganz nett, auf diese Weise mal wieder ein paar fast in Vergessenheit geratene Eckchen Deutschlands wieder zu sehen. Natürlich freue ich mich auf den Umzug nach Berlin, der voraussichtlich Mitte Januar stattfinden wird.  

Ich wohne jetzt in der Wohnung von Micha, der zwischen Berlin und Göttingen pendelt und in Berlin in Arndtes Ex-WG-Zimmer wohnt. Alles sehr praktisch. Was mich gleich bei meiner Ankunft begeistert hat: die Nachbarn waren anscheinend kürzlich in Indonesien und haben eine Flasche „Bintang“, unser bevorzugtes indonesisches Bier, im Hausflur ausgestellt – da fühlte ich mich sofort heimisch 🙂 Abgesehen davon, dass ich jetzt wieder als Strohwitwe allein TATORT kucken muss und nicht mal mehr meine kleine Berta Butterfly um mich habe, ist das alles ganz gut. Werde dadurch nicht von der Arbeit abgelenkt und kann mich ungestört einarbeiten – ohne panisch pünktlich Schluss machen zu müssen. Fühle mich wohl und sehr entspannt.  Und das ist gut so 🙂

oh, Vienna

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Diesen Geburtstag habe ich in Wien bei meinem Bruder Tom und meiner Schwägerin Dasha verbracht. Wie ihr wahrscheinlich noch wisst, hat Dasha ja am selben Tag Geburtstag wie ich. Sie wurde dieses Jahr auch schon dreissig und dementsprechend hatten wir eine glamouröse Party geplant.

Reingefeiert haben wir im kleinen Kreis mit den oben genannten, aber natürlich war auch der Liebste dabei. Ausserdem meine Freundin Heike, die ich nun unglaublicherweise schon seit 20!!!! Jahren kenne (oh Gott, bin ich schon sooo alt???), dazu ihr werter Gatte Michael, Katja aus St. Petersburg und Danny, Ex-Berliner und jetzt Wahl-Wiener.

Wie wir alle wissen, kann man mit wenig Schlaf am besten feiern, deshalb haben wir dies zum Motto des Wochenendes gemacht und es uns mit nur 5h Schlaf trotzdem gut gehen lassen. Ich denke, die Fotos sprechen für sich 🙂

Wir waren nach unserem warming-up in der Wiener Wohnung in einem eigentlich eher seltsamen Club namens „Passage“ in Wien- es gab „Ibiza“ Sound und anscheinend jede Menge Promis- ausser uns waren noch Nicholas Cage und derartige Gestalten anwesend. Zum Glück bin ich kein Fan. Ich hatte mich nur über das Fotographen-Aufgebot gewundert 😉

Vielen Dank an alle Lieben, die mir über sämtliche Kanäle liebe Geburtstagswünsche übersandt haben!

Und falls es jemand nicht mehr so genau weiss: ich bin jetzt süsse 34, hach, was für Alter… Dafür wurde ich aber letzte Woche erst auf 27 geschätzt. Anscheinend sieht man mir das durchzechte Geburtstagswochenende gar nicht an. 🙂

PS: seit Wien habe ich diesen Ultravox Klassiker „Vienna“ im Ohr, kennt den noch jemand? „This means nothing to meeeee, ohhh Vienna….“

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Schneeschneeschnee

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Endlich gibt es auch bei uns mal wieder richtigen Schnee! Seit zwei Jahren konnte ich mich erfolgreich vor dem Berliner Winter verstecken. Ich durfte ja zum Glück schwänzen und habe die Winterzeit in Indonesien verbracht. Jetzt aber lohnt es sich wieder, die kalte Jahreszeit in Berlin zu erleben: Schnee Schnee Schnee! 🙂 Natürlich musste das angemessen zelebriert werden – mit einer Schneeballschlacht. Wir haben den Schneeabend in der WG verbracht und rannten alle nachts vor die Tür, um den Schnee mit der ersten Schneeballschlacht seit Jahren zu begrüssen. Juhu.

So ein schöner Schnee. Herrlich glitzernd, samtig und strahlend weiss erschien er uns. In seiner Jungfräulichkeit hatten wir fast schon ein bisschen widerwillige Ehrfurcht davor, ihn zu besudeln. Aber nur für einen Augenblick und dann ging es los: Auf einmal herrschte Kriegszustand. Jeder gegen jeden. Kein Hinterhalt war fies genug. Kein Schneeball zu klein. Keine Gelegenheit blieb unausgenutzt. Keine Gnade – selbst vor dem berüchtigten „Einseifen“ wurde nicht zurück geschreckt. Es wurden aber auch strategische Koalitionen geschlossen, um gegen stärkere Schneemänner zu schiessen. 

Ich als Pazifistin hielt mich von den Kampfhandlungen weitestgehend zurück und suhlte mich statt dessen lieber in der weissen Pracht oder warf sie einfach nur auf mich oder durch die Gegend. Zu selten konnte ich mich in den letzten Jahren diesem eiskalten Vergnügen hingeben. Dafür machte es allen umso mehr Spass.  

Hoffentlich bleibt es noch ein Weilchen so. Vielleicht können wir dann sogar noch einen echten Schneemann bauen!

 

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Grossstadtnomaden

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Seit gut einem halben Jahr leben wir nun schon aus Koffern. 

Anfangs lag unser Gepäck noch bei überschaubaren 20kg, das wir aus Asien mitgebracht haben. Mittlerweile habe ich Übergepäck.

Wenn ich es mir genau überlege, dient mein Koffer schon seit fast einem Jahr als mein „Schrank“, hatte ich ihn doch auch auf Nias jederzeit gepackt parat gehalten. Die Gründe dafür waren praktischer Natur – zum einen schimmelte die konstant feuchte Wäsche nicht so schnell, wenn die Klamotten in Tüten verstaut im Koffer verpackt waren, zum anderen war man allzeit reisebereit. Sei es aus Katastrophenprophylaxe bei einer möglichen Evakuierung nach einem Erdbeben oder einfach nur, um stets für einen spontanen Kurztrip bereit zu stehen. 

Nun hat sich all das Gepäck auf wundersame Weise vermehrt und mit jedem Umzug wird es umfangreicher. Als ordentliche Großstadtnomaden wechseln wir recht häufig unser Revier. Den sogenannten „Sommer“ verbrachten wir im herrlich gediegenen Prenzlauer Berg. Hier hatte ich noch mein Normalgewicht von 20 Kilo. Dazwischen waren wir im gegenwärtig ultrahippen Kreuzkölln stationiert. Dort habe ich mir schon ein paar Polster zugelegt. Kam doch meine Gala-Ausstattung hinzu, die hier in Verwahrung lag. Der Ausflug bei Oma hatte auch wieder eine Gewichtszunahme zur Folge: Winterklamotten, Stiefelchen und Accessoires. Dann folgte ein kleiner Trip ins sonderbar pseudoverrucht-abgehalfterte Friedrichshain. Zwischendurch war ich dann auch mal in dem einen oder anderen Laden – mit dem Ergebnis, dass ich nun mit schwerwiegendem Übergewicht zu kämpfen habe. Nun steht ein neuer Umzug mit Sack und Pack, Koffer und Taschen, Päckchen und Tüten bevor:  das Seniorenparadies Friedenau erwartet uns. Wo wir anfangs noch mit Bus und Bahn unsere Habseligkeiten durch Berlin schleppten, brauchen wir mittlerweile einen vollgestopften Kombi. Aber was soll’s. 

So ein lustiges Großstadtnomadentum hat auch seine Reize. 

Durch unsere kleinen Abstecher in verschiedene Berliner Bezirke lernen wir das Leben aus verschiedenen Perspektiven kennen – und lieben natürlich. Und letztlich spielt es kaum eine grosse Rolle, wo man sich niederläßt, solange man sein Lieblingskuschelkissen und den Liebsten dabei hat. Da kann man dann sogar nur mit einer Damenhandtasche auskommen. Aber wer will das schon?

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bella Italia

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Reisen ist sooo schön – vor allem dann, wenn es so spontan geschieht. Wir erhielten vorletzte Woche eine Nachricht von Bella und Pascal, unseren Nias-Freunden, dass sie wieder zurück in Europa sind. Sie waren nach Nias auf Mission in Myanmar. Da wir die beiden zuletzt im Februar gesehen haben, wo wir uns tränenreich auf Nias verabschiedet hatten, haben wir gleich die Gelegenheit ergriffen und spontan Flüge gebucht. Wir kamen in Neapel an und sind am nächsten Tag mit dem Bus weiter gefahren an die italienische Ostküste, Richtung Termoli. Dort haben uns die beiden abgeholt, dann ging es weiter in das kleine Dorf San Martino, wo das Ferienhaus von Cristinas Familie steht. Ich hatte ja schon über die beiden berichtet, zur Erinnerung: Cri hat mit uns zusammen gearbeitet, ihr Freund Pascal war unser Nachbar und beim französischen Roten Kreuz tätig. Für ein paar Tage kam auch Ale vorbei, unsere italienische Freundin, die wir ebenfalls auf Nias kennen gelernt haben und die jetzt in Albanien arbeitet.

Wir hatten Glück mit dem Wetter: während es in Neapel noch heftig regnete, war es in San Martino traumhaft schön und wir konnten noch einen herrlichen Spätsommer geniessen. Es war noch richtig warm, so dass wir sogar noch im Meer baden konnten. Wir haben einen Ausflug auf die Insel Tremiti und die Halbinsel Gargano gemacht, viel und lecker Pizza, Pasta und Muscheln gegessen und natürlich fruchtigen italienischen Wein und lecker Limoncello oder Grappa getrunken. Ach, war das schön. So kam ich also doch noch zu meinem Sommer in Europa.

Freundlicherweise wurde sogar ein Café nach mir benannt 🙂

Vesuv

Vesuv

 

einfach BLAUER Himmel - jeden Tag

einfach BLAUER Himmel - jeden Tag

Walhalla

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Wir haben einen Ausflug zur Walhalla unternommen, eines der bedeutendsten Denkmäler deutscher Kultur. Meine Oma wohnt quasi gleich gegenüber. Danach gab es einen Abstecher nach Regensburg, wo wir neben dem Dom und der Steinernen Brücke die Innenstadt besichtigt hatten – und natürlich Brotzeit machten bei Bratwurst und Brezeln, dazu gab es köstliches bayerisches Bier.

Walhalla

Walhalla

Die Walhalla habe ich schon als Kind sehr oft besucht. Allerdings kannte ich damals kaum eine der dort ausgestellten Büsten – es handelt sich dabei um Marmorbüsten bedeutender deutscher Dichter und Denker – oder zumindest deutschsprachiger Helden, damit Künstler wie Mozart auch ein Plätzchen finden. Mit meinem Cousin bin ich früher auch mal dorthin gejoggt. Es gibt einen wunderschönen Wanderwerg durch den Wald. Sie ist immer wieder einen Besuch wert, schon allein wegen der herrlichen Aussicht. Sehr empfehlenswert. Infos siehe: http://www.walhalla-regensburg.de

Bayernland

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Nun sind wir doch schon ein Weilchen wieder in Deutschland, da mussten wir dann auch mal einen kleinen Ausflug ins schöne Bayernland unternehmen, um meine Omi zu besuchen. Meine Oma ist jetzt 87 Jahre alt. Dafür, dass sie vor kurzem einen sehr schweren Unfall überlebt hat (deshalb kann sie auch ihre Dritten nicht mehr einsetzen und sieht deshalb etwas älter aus) ist sie noch überraschend rüstig und gut drauf. Juhu. 

Oma&Andie

Wir hatten Glück, das Wetter spielte mit und so konnte ich Arndte meine zweite Heimat präsentieren. 

Arndte&Emely

Arndte&Emely

Arndte und Emely düsen auf dem Traktor rum.

Meine kleine Nichte, deren Taufpatin ich bin, ist jetzt schon 1 1/2 und kann flitzen wie der Wind. Und klein Leon, mein Neffe (beides die Kinder meiner Schwester) ist jetzt schon sieben und in der ersten Klasse – und lesen kann er auch schon. So vergeht die Zeit…

 

Emely, Andie, Oma, Biene

Emely, Andie, Oma, Biene

 

Andie&Leon

Andie&Leon

Traktor

Traktor