• Über Andie …

reisen & bleiben

~ Fernweh vs. Heimweh

reisen & bleiben

Archiv des Autors: Andie

Sydney: October 3rd, 2011

24 Montag Okt 2011

Posted by Andie in Australien, reisen&bleiben

≈ Ein Kommentar

Schlagwörter

wedding

Surprise – surprise–

Skinny and Arndte got married on October 3rd, 2011 in Sydney 🙂

We made a spontaneous decision and managed to get married within one week. Normally you have to wait a period of four weeks + 1 day, but after a formal application we could marry earlier. So we did and are very happy.

Letz welcome to the world the newly wedded couple 🙂

Sommer in Pommern

06 Montag Sept 2010

Posted by Andie in Polen

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Schlagwörter

pommern

Dieses Jahr habe ich den wohl entspanntesten Urlaub meines Lebens verbracht.
Wir waren in Pommern in einem kleinen Dörfchen, welches etwa drei Autostunden von Berlin entfernt liegt. Dort steht ein altes Bauernhaus, das Freunden gehört und liebevoll restauriert wurde. Wir haben dort zwei Wochen verbracht und waren hinterher so erholt wie lange nicht mehr.
Hinter dem Haus, ca. 10 min zu Fuss, liegt ein wunderschöner See, dahinter Wälder, Wiesen und Felder. Am Morgen kann man Rehe beim Futtern beobachten, nachts kräht ein Käuzchen und tagsüber schnattern die Enten. Bemerkenswert viele Störche habe ich entdeckt, sowie wunderschöne Trakehner (edle Reitpferde) in den umliegenden Gestüten. Ab und zu kommt ein hübsches Kätzchen vorbei, das war’s auch schon an Attraktionen. Kein Telefon, kein Flughafen, keine Menschenseele weit und breit.

In der ersten Woche haben wir uns gefreut wie kleine Kinder, wenn das Wetter mal nicht so toll war und wir den ganzen Tag lesend im Bett verbringen konnten. Wir haben viel geschlafen, waren Joggen im angrenzenden Wald oder haben eine Radtour unternommen. Wunderbare Entspannung pur! Die zwei Wochen kamen uns viel länger vor, wie ein Monat oder ein halbes Jahr. Nach wenigen Tagen hatten wir schon jedes Gefühl für Raum und Zeit verloren, weil wir bis in die frühen Morgenstunden lasen und schon nach Anbruch der Dunkelheit ins Bett gingen.
Wir hatten jede Menge Vorrat dabei, so dass wir nur einmal in der nächstgrößeren Stadt zum Einkaufen waren. Das allerdings war wirklich interessant, da wir ja kein polnisch können und uns wieder mal mit Hand und Fuss verständigen mussten. Die Verkäuferinnen waren aber sehr aufmerksam und haben uns fröhlich weiter geholfen. Hin und wieder bekamen wir Besuch von Jozef, der sich um das Anwesen kümmert. Auch mit ihm lief die Kommunikation erstaunlich gut, obwohl er konsequent auf polnisch auf uns eingeredet hat – oder vielleich gerade deshalb. Er blieb jedenfalls hartnäckig und hat das Gesagte solange wiederholt, bis wir endlich lachend kapierten, was er meinte. Das war sehr amüsant und eine kleine Abwechslung von unserem Einsiedlerdasein.

Dennoch war es am schönsten, einfach nichts zu tun. Wie gesagt, wir haben viel gelesen und uns wunderbar erholt. Man muss ja nicht immer in die Ferne schweifen, wenn das Gute nur drei Stunden von Berlin entfernt liegt 🙂

Ich hoffe, ihr hattet auch alle einen wunderbaren Sommer.

Phoenix

19 Montag Jul 2010

Posted by Andie in reisen&bleiben

≈ Ein Kommentar

Nach dem lang anhaltenden Hoch muss naturgemäß ein Tief folgen. Diesmal manifestiert sich ein echter Katzenjammer: leider mussten wir letzten Freitag unseren kleinen Freund Phoenix einschläfern lassen 😥

Bemerkbar machte sich sein schlechter Zustand bereits am Wochenende. Er hatte sich die ganze Zeit platt in seine geliebte Duschwanne zurückgezogen und war erstaunlich ruhig. Weckte mich nicht mehr morgens, kein Kuschelritual, keine Aufforderung zur Fütterung, keine Zirkustricks. Morgens wurde er von mir geweckt, nicht umgekehrt. Aber immerhin schnurrte er noch, wenn ich ihn streichelte. Zunächst dachten wir, die Hitze mache ihm zu schaffen. Doch nachdem er es dann nicht mehr auf sein Katzenklo schaffte, gingen wir gleich mit ihm zum Arzt. Dort haben wir erfahren, dass er an Diabetes leidet. Die Ärztin verabreichte ihm gleich Insulin und hängte ihn an den Tropf, um ihm eine Kochsalzlösung und Natriumchlorid zuzuführen. Von nun an sollten wir ihm zwei Mal am Tag Insulin spritzen, was dann Arndte erledigte.
Am nächsten Tag ging es ihm leider noch immer nicht besser, er frass nichts und war weiterhin schlapp. Er trank auch nicht aus seiner geliebten Tränke, die Arndte ihm gebaut hatte, nicht mal mit Eiswürfel-gekühltem Wasser. Also gleich wieder zum Arzt, gleiches Procedere. So ging es dann die nächsten Tage: zwei Mal am Tag zum Arzt, Untersuchung, Infusionen, Spritzen. Damit wir auf Nummer sicher gehen konnten, dass es sich nur um Diabetes handelt, liessen wir ihn auch röntgen und einen Bauchspeicheldrüsen-Test machen. Alles negativ. Er hatte zwar Schatten auf der Lunge, aber das wäre nichts dramatisches, meinte die Ärztin. Er müsse nur aus der momentanen Krise heraus kommen, dann könnte er mithilfe der zweimal täglichen Spritzen noch älter werden. Denn sie schätzte sein Alter auf 15, vielleicht sogar schon 17 Jahre. Für eine Katze ein sehr hohes Alter.
Damit ich mich mit Arndte voll und ganz dem kleinen Mann widmen konnte, hatte ich mir frei genommen. Wir versuchten alles mögliche, um ihn zum Fressen zu animieren. Kauften sein Lieblingsfutter und Tatar, einmal machten wir sogar Buletten, weil er die so gern mopste. Alles vergeblich. Er wurde schwächer und schwächer, schleppte sich mühsam durch die Wohnung, wenn er nicht apathisch in seiner kühlen Ecke lag. Einmal schlich er noch zu uns ins Wohnzimmer, um ein letztes Mal all seine Lieblingsplätzchen aufzusuchen. Er schaffte es sogar noch, sich auf das Sofa zu ziehen. Aber das war wohl ein letztes Aufbäumen – ein Bild des Jammers. Es zeigte sich immer deutlicher, dass es nicht mehr viel Hoffnung gab. Auch am vierten Tag waren wir wieder bei der Ärztin, doch es machte keinen Sinn mehr, ihn ein weiteres Mal zu infundieren. Sie sah auch seinen schlechten Zustand und so erlösten wir ihn schliesslich. Ich hielt ihn in den Armen und Arndte streichelte sein Köpfchen. Am 16.07. schlief unser kleiner Freund Phoenix friedlich ein.
Wir vermissen ihn sehr. Gleichzeitig beruhigt uns aber auch, dass wir ihm die letzten Lebensmonate versüsst und ihm ein würdiges Ende bereitet haben. Schlaf gut, kleiner Phoenix.

Besuchssaison eröffnet

30 Mittwoch Jun 2010

Posted by Andie in reisen&bleiben

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Schlagwörter

Sommer

Wie schon im letzten Jahr, reiht sich auch jetzt wieder ein Besuch an den anderen. Das ist zwar manchmal ganz schön anstrengend, weil ich armes Ding jeden Tag fleissig ins Büro gehe und dementsprechend früh aufstehen muss, aber trotzdem einfach herrlich. Bei den traumhaften Temperaturen fällt es mir gerade nicht besonders schwer, gute Laune zu behalten.

Den Anfang machte in diesem Jahr Matthias. Wir haben zusammen den 1. Mai auf der „Pussy-Party“ verbracht. Das war allerdings kein Ausflug ins Rotlichmilieu, sondern die Party zur Einführung eines „natürlichen Lifestyle Getränks“ namens Pussy. Schmeckt gar nicht mal so übel, aber Stammkunde bin ich noch nicht geworden. Leider habe ich gerade kein Foto zur Hand.

Kurz darauf folgte die Delegation aus Afrika mit Robert und Ery, die aus Kenia zum Gegenbesuch da waren. Leider hatten wir da gerade diesen seltsam-kalten Eisfrühling zu bewältigen, deshalb fror unser Inselmädchen Ery die meiste Zeit. Aber wir hatten trotzdem unseren Spass.

Kaum hatten wir die beiden verabschiedet, konnten wir schon Schwester Daniela aus Sydney begrüssen. Ihrem Besuch haben wir zu verdanken, dass ich mich zum Kauf einer neuen Kamera entschieden habe, mit der ich die aktuellen Bilder hier geschossen habe.

Silvio&Daniela

Silvio&Daniela

In der Zwischenzeit hat es auch Uwe endlich wieder in die Hauptstadt geschafft. Nachdem wir uns das letzte Mal auf meiner Indonesien-Abschiedsparty (!) gesehen hatten, war die Freude groß und der Abend lang 🙂

Andie&Uwe

Andie&Uwe

Gleichzeitig hatten wir da auch Besuch von BIG BROTHER Tom, der aus Wien angereist kam. Während seines Besuchs musste ich mich allerdings nicht ganz so heftig mit meinen beruflichen Verpflichtungen quälen, denn ich hatte vorgesorgt und jeweils nur halbe Tage gearbeitet, hehe.

Silvio&Andie&Tom

Silvio&Andie&Tom

Zwischendurch schaffte es auch Antje zwei Mal zum Besuch. Das liess sich wunderbar verbinden mit den einheimischen Glanzlichtern Anika (mit Söhnchen Lorenz) und Rena.

Maedels&Lorenz

Maedels&Lorenz

Zu Dauergast ELA, die aufgrund anderer Verpflichtungen in Ibiza zwischendurch schwänzte, gesellt sich Berlin-Newcomer Felix mit Familie und Kumpel Till. Mit Felice hatten wir erst gestern Abend wieder ein herrliches Treffen im MITTE MEER, welches sich gerade zu unserer neuen Lieblings-Anlaufstelle mausert.

Silvio&Andie&Felix_MEER

Silvio&Andie&Felix_MEER


Andie&Felix

Andie&Felix

Und dann gibt es ja noch die Alt-Berliner Truppe mit Magda, Sascha, Dirk und Annika, Heiner (Reihenfolge ohne Bewertung!). Sie sind immer für eine Reise ins Brandenburgische zu haben. So fuhren wir denn auch letzten Sonntag wieder (wie letztes Jahr) zum Wehrbellin See.

Magda

Magda


alle_badesee
SeeglitzerSeeidylleStegFuesseln
Sommerfrische

Ausserdem mache ich ja selbst auch noch Hausbesuche, wie z.B. bei Katharina und family oder Grazyna. Ich weiss, ich habe noch nicht alle geschafft, aber die Saison ist ja noch nicht beendet 🙂

Wie man sieht – es ist mal wieder ein heftiger Traumsommer. Ich bin bald urlaubsreif 🙂

Radeln

Radeln

Boston/New York

08 Samstag Mai 2010

Posted by Andie in USA

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Schlagwörter

Boston, New York

Nun liegt mein New York Ausflug ja schon ein Weilchen zurück, aber ich will euch trotzdem noch davon berichten.
Die Reise fing leider ziemlich stressig damit an, dass ich mein Telefon zu Hause vergessen hatte. Ohne Telefonnummern ist man ja ganz schön aufgeschmissen, wenn man, so wie ich, am Flughafen feststeckt und niemand erreichen kann. Der Flug nach New York verlief reibungslos, doch beim Anflug auf den Kennedy Airport brauchten wir fast eine halbe Stunde bis wir landen konnten. Grund dafür war ein wahnsinns Sturm und Unwetter, die es dem Piloten sehr schwer machten bei der Landung.
Wie sich heraus stellte, war der Sturm so heftig, dass sämtliche Flüge gestrichen wurden. Und ich wollte ja erstmal weiter nach Boston, wo ich Anja und Pedja besuchen und Arndte und Sascha treffen wollte. Da ich keine Telefonnummern zur Hand hatte, konnte ich nicht Bescheid geben. Ich hatte zum Glück noch 10 Euro, die ich umtauschte um mir etwas zu Essen zu kaufen und im Internetcafé Mails mit der schlechten Botschaft zu verschicken. Anfangs fand ich es gar nicht so sehr schlimm, in New York festzuhängen. Ich hatte in der Nacht davor nicht geschlafen und konnte mich am Flughafen gut ablenken. Also wartete ich brav und geduldig und störte mich nicht weiter daran, einen Urlaubstag zu verpassen und nahm das verspätete Wiedersehen in Kauf. Am nächsten Tag gegen Mittag sollte dann mein Flug nach Boston starten.
Da ich ja ohnehin nichts besseres zu tun hatte, war ich am nächsten Tag überpünktlich beim Einchecken. Da allerdings erwartete mich die die nächste schlechte Botschaft: mein Flug wurde wieder verschoben – auf den nächsten oder vielleicht sogar übernächsten Tag.
Da war es dann allerdings vorbei mit meiner Contenance und ich fing erstmal an zu Heulen. Ich versuchte, mich zu beherrschen und ich machte der Dame am Schalter deutlich klar, dass ich unbedingt nach Boston musste.
Ich merkte dann doch die Erschöpfung und wollte auf keinen Fall noch länger am Flughafen rumhängen. Ich konnte New York ja zu dem Zeitpunkt noch nicht auskosten, da ich weder die Telefonnummern meiner New Yorker Leute noch Bargeld hatte – denn ich hatte sinnigerweise meine neue Kreditkartennummer in meinem Telefon abgespeichert, das ja leider in Berlin lag. Also insistierte ich heftig und schliesslich buchte mich die sichtlich besorgte Airlinemitarbeiterin auf einen Flug nach La Guardia um, dem nationalen New Yorker Flughafen.
Ich war ja rechtzeitig dran, also konnte ich den anderen Flug schaffen. So nahm ich mir ein Taxi, wo man ja praktischerweise mit Kreditkarte zahlen kann, und machte mich auf den Weg. Dort angekommen setzte mich der Fahrer leider am falschen Terminal ab, also irrte ich noch ein Weilchen durch die Gegend, fand dann aber einen Shuttle Bus und gelangte zum richtigen Terminal.
Ich konnte schnell einchecken und wurde sogar auf einen früheren Flug gebucht. Ich hatte das Gefühl, dass jetzt doch alles glatt laufen würde und freute mich darauf, endlich nach Boston zu gelangen.
Allerdings hatte ich mich zu früh gefreut, denn der frühere Flug hatte auch schon zwei Stunden Verspätung. Der Sturm war noch nicht völlig abgeklungen, wie ich selbst auch schon bemerkt hatte. Denn als ich draussen mit meinem immerhin 16 Kilo schweren Koffer unterwegs war, wurde ich fast davon geweht.
Also machte ich mich auf weitere ungewisse Stunden des Wartens gefasst. Als einzige Telefonnummer hatte ich zufällig Saschas deutsche Handynummer dabei und ich fragte jemand, ob ich mal eine Nachricht senden dürfte. Ich wollte ja wenigstens mal kurz ein Lebenszeichen schicken, nachdem ich bereits einen Tag Verspätung hatte und ausser der eMail noch keine weitere Nachricht loswerden konnte. Wie ich später erfahren habe, kam diese und eine weitere SMS leider nie an.
Die ganze Warterei machte mich dann doch ganz schön fertig und ich fühlte mich wie in einem nicht enden wollenden Alptraum. Ich weiss nicht mehr genau, wie lange ich warten musste, jedenfalls kam dann irgendwann endlich der Aufruf für meinen Flug und ich kam schliesslich in Boston an.

Dort wurde ich allerdings nicht wie gehofft von meinen Freunden erwartet, sondern stand verloren am Terminal und war mit den Nerven am Ende. International Telefonieren mit dem öffentlichen Telefon klappte nicht mit der Kreditkarte, Münzen hatte ich keine mehr, es war abends, ich hatte Anjas Adresse leider auch nur im nicht vorhandenen Telefon und niemand war da, der mich abholte.
Völlig verzweifelt fragte ich dann irgendwann mal ein Mädel, ob ich mal ganz kurz mit ihrem Telefon ein Ferngespräch führen dürfte. Ich bot ihr auch Geld an, ich hatte ja wenigstens Scheine, aber sie lachte nur verständnisvoll und gab mir ihr Handy, nachdem ich ihr kurz meine missliche Lage geschildert hatte.
Ich erreichte zum Glück Sascha, der gerade mit Anja und Arndte im Auto unterwegs war. Sie hatten sich in Schichten aufgeteilt, und fuhren abwechselnd zum Flughafen und nach Hause, falls ich doch irgendwann ankommen sollte. Es dauerte also nicht lang, bis sie mich am Flughafen aufgabelten und so nahm meine Odyssee erstmal ein glückliches Ende.

Das stürmische Wetter hielt noch ein paar Tage an, aber dann wurde es frühlingshaft warm und wir hatten eine sehr schöne Zeit gemeinsam in Boston. Wir blieben ein paar Tage, danach ging es mit dem Bus nach New York.
Dort lief leider auch nicht alles glatt, denn das Apartment, das wir vorher gebucht hatten, war schlichtweg nicht vorhanden und das Hotel, in dem wir alternativ unterkommen wollten, war hoffnungslos überfüllt. Um nicht ewig suchen zu müssen, sind wir dann erstmal in einem Hostel abgestiegen. Das entsprach zwar nicht ganz genau meinen Vorstellungen von meiner Unterkunft in New York, war aber immerhin nur einen Block von Frau Madonna entfernt, die aber leider nicht zu Hause war, als ich vorbei lief 😉

Nachdem wir uns erstmal gesammelt hatten, sind wir umgezogen ins Hotel Chelsea und da fing dann mein New York Urlaub erst richtig an. Wir waren unglaublich viel zu Fuss unterwegs, so dass wir abends vom vielen Kucken ganz schön erschöpft waren. Den einzigen Clubabend hatten wir mit Anne, die an dem Abend Geburtstag hatte, und ihrem Freund Richard. Das hat richtig Spass gemacht und wir haben ausgiebig getanzt und gefeiert. Ansonsten haben wir brav Pedjas Liste mit Empfehlungen abgearbeitet, die er uns mit auf den Weg gegeben hatte. Dem Shoppingwahn bin ich nicht verfallen, aber das eine oder andere nette Teilchen habe ich mir schon gegönnt. Am liebsten sind wir eigentlich durch das Greenwich Village gestreift, die Gegend, in der Carrie „gewohnt“ hat (Hinweis für Dasha und Katja). Nach zwei Wochen waren wir dann aber auch bereit für die Heimreise.
Die verlief allerdings auch nicht ganz glatt, weil mein Liebster leider seinen Pass im Chelsea vergessen hatte, was wir erst am Flughafen bemerkt hatten. Also mussten wir leider getrennt nach Hause fliegen, denn Arndte konnte erst 24 Stunden später seinen Heimweg antreten. Wie heilfroh war ich, als ich endlich wieder zu Hause in Berlin war. Ich finde, die Stadt ist nicht unbedingt nur „arm aber sexy“, sondern vor allem „sexy und billig“. In Berlin ist es doch am schönsten 🙂

So waren die zwei Wochen Urlaub letztlich nicht wirklich entspannend, aber immerhin ganz schön aufregend. Abgesehen von den Pannen war es aber trotzdem grossartig. Dennoch habe ich erstmal wieder genug vom Reisen. Zumindest die ganz fernen Ziele liegen mir erstmal fern 😉 Dafür geniesse ich lieber einen hoffentlich heissen Sommer in Berlin. Die ersten Besucher haben sich schon angemeldet oder waren schon da, deshalb komme ich auch erst so spät dazu, den letzten Reisebericht hier einzustellen.
Hier erst mal zwei Fotos, geschossen von Anja: Am Crane Beach bei Boston und Back Bay in Boston.

Und hier noch ein paar von Mr. Arndt:

Das Schiff ist übrigens die Dartmouth, Ausgangspunkt der legendären Boston Tea Party.

Von New York gibt es nur eine kleine Auswahl. Vermutlich hat jeder sein eigenes Bild von New York im Kopf, durch die unzähligen Filme, Dokus oder Fotoreportagen, die es so gibt.

Massai on a Bike

07 Sonntag Feb 2010

Posted by Andie in Kenia

≈ Hinterlasse einen Kommentar

When we were at the Amboseli National Park near the Kilimanjaro, we met the barkeeper Emmanuel at Hemmingway’s Bar. He is from the Massai tribe and the only one in his clan who is able to speak English and who doesn’t work as a herdsman.
Normally it takes him five hours to walk the 20 kilometers from his village to work. Thus, he walks home only once a week. During high season he can only manage to go home after two weeks. But as he works double shifts he earns double money. On the one hand the work is exhausting, however it brings him closer to his aim. Emmanuel has a dream. He wants to buy himself a biycle. With a bike he would be able to ride home much faster. He could go home even in his spare time during his shifts and therefore see his family and animals more often.
He explained to us that he has three children, a son and two daughters. His son is studying civil engineering in Nairobi and Emmanuel is very proud of him. Contrary to his father he has only one wife. His father has five wives and 24 children – and counting. With the Massai people it is a sign of wealth having a lot of wives and children – and also a kind of provision for one’s old-age. However, Emmanuel is not as rich as his father and he has decided to earn a wage for himself. That’s why he is saving all his money for his bike. A colleague of his taught him how to ride a bike. He practiced constantly at the airstrip on the site near the hotel. In the beginning he fell down quite often but after a while he managed to control the bike. His colleague also showed him how to repair a flat tyre, knowing full well that his achievement would become a useless thing without a proper tyre. At first he let his colleague do it but then he could do it by himself.
After he decided to save his money for the bicycle, he asked the council of elders of his clan for their permission. He would be the first and only Massai in his clan to own a bike. It took the elders two weeks to take a decision. They asked him how much is the bike? He told them it would cost 6,000 Kenian Shillings, which is about 60 Euros. One of the elders suggested that they could sell a calf instead of saving money, then he could buy the bike immediately. But then it would belong to the whole clan and Emmanuel intents to have it for himself. So he declined. Finally they agreed and allowed him to buy the bike.
Now he is saving all his money for his bike. Between Christmas and New Year’s Eve he had a lot of customers, so he has already earned a lot of money. He has calculated that by the end of February he will have saved the total. Then he will buy the bike. And the Massai tribe will leap forward with a Massai on a bike. Good luck, Emmanuel.

Rescue Dada Center

13 Mittwoch Jan 2010

Posted by Andie in Kenia

≈ Ein Kommentar

Schlagwörter

Orphanage

In Nairobi waren wir zu Besuch in einem Waisenhaus. Dort leben Mädchen, die von den Mitarbeiterinnen von der Strasse aufgelesen wurden. In Kenia gibt es ziemlich viele Strassenmädchen, die aus den verschiedensten Gründen dort landen. Ein Hauptgrund liegt sicherlich darin, dass es bei den meisten Stämmen Kenias traditionell noch immer bedeutend ist, einen Sohn zu gebären. Er soll die Familientradition fortführen und für den Erhalt des Clans sorgen. Deshalb werden in den Krankenhäusern regelmäßig Kinder nach der Geburt ausgetauscht. Das funktioniert leider ganz einfach: Die reichen Familien, die es auch in Kenia gibt, bestellen bei der Hebamme einen Sohn. Sie sorgt dann nach der Geburt dafür, dass die neugeboren Söhne der armen Mütter mit den Töchtern der reichen Mütter vertauscht werden. Möglich ist dies dadurch, dass die Frauen bei der Geburt allein sind. Es gibt nicht wie bei uns die Möglichkeit, dass der Vater oder andere Angehörige bei der Geburt dabei sind. Deshalb sind die jungen Mütter den Hebammen hilflos ausgeliefert. Natürlich sind die Mütter nach der Geburt zu erschöpft, um den Schwindel zu bemerken. Aber jeder weiss davon. Deshalb wundert es auch niemand, dass die reichen Familien in den meisten Fällen mit einem Erstgeborenen nach Hause gehen, während die Armen häufig „nur“ ein Mädchen bekommen. Unser Bekannter Seth, der uns die Geschichte erzählt hat, meinte dazu nur ganz trocken, dass dies wiederum die Kinder seien, die dann später ihre Eltern umbringen würden, da sie ja nicht vom selben Blut seien. Wundern würde mich das nicht, da ist sicher etwas Wahres dran.
Da die Mädchen also nicht so geschätzt werden wie Jungen, bekommen sie in der Regel auch keine Ausbildung und werden von den Eltern häufig als Ballast betrachtet. Warum in etwas investieren, das später sowieso durch die Heirat in einen anderen Clan entschwindet und dadurch für die Familie nutzlos wird – so ist die gängige Meinung.
Leider werden viele Mädchen zu Hause auch missbraucht, von ihren nahen Angehörigen, wie Vater, Onkel, Bruder… Wer weiss, vielleicht sind es aber gar nicht deren Angehörige, falls sie nach der Geburt vertauscht wurden. Jedenfalls erleben sie alle möglichen Formen der häuslichen Gewalt und landen häufig auch deshalb auf der Strasse.
Die Mädchen aus dem Waisenhaus Rescue Dada Center bleiben dort für ein Jahr. Sie sind zwischen drei und sechzehn Jahren alt und leben in kleineren Gruppen zusammen. Sie sollen in ihren Gruppen den Familienzusammenhalt erleben, den sie zu Hause nicht erfahren. Während ihres Aufenthalts dort gehen sie, je nach Alter, tagsüber in die Schule oder erhalten eine Ausbildung als Friseurin und Computer Training. Ausserdem gibt es psychologische Unterstützung in Form einer Therapie, bei der versucht wird, auch die Familie zu integrieren, damit z.B. Missbrauch und/oder Misshandlung ganzheitlich behandelt werden kann.
Nach einem Jahr werden die Mädchen entweder zurück geführt in ihre Herkunftsfamilie oder in einer Pflegefamilie aufgenommen. Sofern sie eine Ausbildung absolviert haben, werden sie noch weiter betreut, allerdings müssen sie selbst dafür sorgen, dass das Geschäft läuft und auch einen Teil des Gewinns an das Waisenhaus abführen.
Das alles erfuhren wir durch eine Einführung von der Leiterin des Waisenhauses, Mary, die uns auch die Unterkünfte, Küche und Schul- und Ausbildungsräume zeigte. Während unseres Rundgangs wurden wir genauso neugierig von den Kindern gemustert und schon bald hatten wir alle Hände und Arme voll mit den Kleinen. Man spürte sogleich, dass sie Nähe und Kontakt vermissen und suchen, weil sie sich fest an uns geschmiegt hatten und unbedingt auf den Arm wollten. Ich fand es erstaunlich, wie lebensfroh und fröhlich sie wirkten, obwohl sie alle sicherlich schon schwere Zeiten hinter sich haben. Sie sangen lauthals und machten witzige Posen beim fotografieren und lachten und kicherten die ganze Zeit. Es war echt ein schönes Gefühl zu wissen, dass sie dort gut aufgehoben sind. Nach unserem Besuch war ich ziemlich ergriffen von dem Schicksal der Kleinen. Irgendwie kann ich jetzt auch Leute verstehen, die ein Kind aus einem Waisenhaus adoptieren, weil man sofort den Wunsch verspürt, helfen zu wollen. Allerdings ist es wohl wirklich besser, die Kinder dann nicht aus dem Land zu holen. Man sollte schon versuchen, die Hilfe vor Ort einzusetzen. Ery z.B. wird dort als Volunteer anfangen. Ich hatte mir auch gleich überlegt, ob ich vielleicht beim Computer Kurs helfen könnte. Also sollte ich mal beruflich in Nairobi zu tun haben, wisst ihr, wo ihr mich finden könnt.

Hier gehts zur website: http://rescuedadacentre.org

nairobberi

03 Sonntag Jan 2010

Posted by Andie in Kenia

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Schlagwörter

Nairobi

Leider mussten wir jetzt schmerzlich erfahren, dass Nairobi ihren unruehmlichen Beinamen Nairobberi zurecht traegt.
Wir hatten gerade einen Besuch im Nairobi National Museum hinter uns und tranken gemuetlich Kaffee im Cafe nebenan, als Arndte ploetzlich feststellte, dass seine Tasche weg war. Wir konnten es zunaechst nicht glauben und dachten, sie waere irgendwoanders, doch anscheinend wurde sie tatsaechlich gestohlen. Wir hatten ueberhaupt nicht mitbekommen, dass jemand in der Naehe unseres Tisches war, aber als wir dann rausrannten, um nachzusehen und dadurch grossen Wirbel verursachten, fiel einer Kellnerin ein, dass sich drei Frauen auffallend verhalten hatten. Ery hatte sie auch gesehen. Sie sassen nur wenige Minuten einen Tisch weiter und verschwanden ploetzlich, ohne etwas zu bestellen. Die Kellnerin hatte beobachtet, dass sie sofort in ein Taxi gestiegen waren und davon fuhren. Sie mussten die Tasche gestohlen haben.
Wir fuhren sofort nach Hause, damit Arndte seine VISA-Karten sperren konnte. Danach gingen wir zur Polizei, um den Diebstahl zu melden. Dort war es aehnlich seltsam wie damals bei der Polizei auf Nias (wo wir den Einbruch bei Ilda gemeldet hatten). Der diensthabende Polzist war zunaechst voellig ueberfordert, notierte dann aber doch die gestohlenen Sachen in sein dickes Buch am Empfang – handschriftlich, mit einem schlecht funktionierenden Kuli. Nachdem er den Bericht aufgenommen hatte und wir nach einer Kopie fragten, musste erst mal jemand ausschwaermen, um die verantwortliche Person mit Schluesselgewalt zu finden. Nach einer Weile schlappte eine junge Frau im T-Shirt und Flipflops an, fuehrte uns durch die Polizeistation, die in etwa auf dem Stand der 70er Jahre haengen geblieben war und Arndte durfte auf einem Plastikstuhl Platz nehmen. Ich gesellte mich zu ihm auf einen Holzhocker. Nachdem die Assistentin aus einer dunklen Hinterkammer Schreibzeug und Durchschlagpapier gewuehlt hatte, durfte Arndte noch einmal aufzaehlen, was alles gestohlen wurde. Nach dem genauen Ablauf oder Taeterbeschreibung wurde gar nicht erst gefragt. Das Buero war vollgestopft mit Akten, die in einem klapperigen, abgewetzten Aktenschrank lagen, es gab auch einen Computer, der aber offenbar nicht funktionierte. Waehrend der Bericht aufgenommen wurde, blaetterte ein Mann in Zivil lustlos in irgendwelchen Belegen. Seltsam, das alles. Nachdem Arndte 200 Kenianische Schilling (rund 2 Euro) gezahlt hatte, bekam er den Zettel ausgehaendigt, immerhin mit Stempel und Unterschrift versehen.
Unser Fahrer, der uns auch in die Polizeistation begleitet hatte, konnte es kaum fassen, dass wir tatsaechlich einen offiziellen Polizeibeleg erhalten hatten. Anscheinend ist es eine Seltenheit, etwas Schriftliches zu erhalten, man wird wohl sonst immer von Tag zu Tag vertroestet. Wir haben nicht genau verstanden, warum das so schwierig ist. Vielleicht wollen sie sich Schreibarbeit ersparen in solch einem aussichtslosen Fall oder sie wollen nicht offiziell dazu genoetigt werden, den Fall zu verfolgen oder sie erwarten mehr Geld dafuer. Immerhin haben die Polizisten sogar unseren Fahrer nach Geld gefragt! Nur weil wir einen Termin bei der Deutschen Botschaft hatten und dort den Polizeibericht vorlegen mussten, haben wir ueberhaupt einen Beleg fuer nur 200 KSh erhalten.
In der Botschaft ging dann alles relativ schnell. Nachdem wir ca. 10 Minuten draussen warten mussten, um eingelassen zu werden (waehrend unser Fahrer ohne Kontrolle einfach so durch die Sicherheitsschleuse gelassen wurde), holte uns der Botschafter an der Tuer ab, regelte die Formalitaeten fuer den temporaeren Reisepass ganz fix und Arndte hielt bald die wichtigen Dokumente in den Haenden.
Eigentlich hatten wir an dem Tag noch vor, Postkarten zu schreiben, nach der Episode hatten wir dann aber weder Geld noch Muse dafuer, uns diesem aufwaendigen Verfahren auszusetzen. Man kann naemlich nicht einfach Postkarten schreiben, ne Briefmarke aufkleben und abschicken, sondern man muss extra Umschlaege dafuer kaufen, sonst kommen sie nicht an.
Trotzdem nochmal HAPPY NEW YEAR! Lasst euch nicht die Laune verderben und think positive 😉 Kwahery, Nairobi!

Out of Africa

31 Donnerstag Dez 2009

Posted by Andie in Kenia

≈ 3 Kommentare

Schlagwörter

Afrika

Jambo! Jambo heisst Hallo und ist eines der Worte, dich ich in den zweieinhalb Wochen hier in Kenia aufgeschnappt habe.

Das Klima ist sehr angenehm – nicht zu heiss, nicht zu kalt. Derzeit haben wir angenehme 24 Grad. Falls es doch zu heiss wird, können wir den Pool benutzen, der bei Robert und Ery im Garten liegt. Das läßt mich ganz vergessen, dass gerade Weihnachten war und ich bemerke, wie die Zeit verschwimmt.

Gleich zu Beginn haben wir in Nairobi zwei Deutsche Radfahrer kennen gelernt, die Afrika von Kapstadt bis zum Nordkap mit dem Rad erkunden. Ein Pärchen, ungefähr in unserem Alter, das sich seinen Lebenstraum erfüllt. Sie waren bereits seit 10 Monaten in sechs afrikanischen Ländern unterwegs. Um Ärger oder Überfälle zu vermeiden, fahren sie nur tagsüber. Sie haben ihr wichtigstes Werkzeug für kleinere Reparaturen dabei und werden überall freudig-überrascht begrüsst. Bisher ist alles gut gelaufen und die junge Frau strahlte glücklich, als sie uns davon erzählte, wie die Kinder lachend hinter ihnen herliefen. Als nächstes Ziel haben sie sich Somalia vorgenommen. Hoffentlich läuft da auch alles so gut, denn die Somalis gelten als recht kriegerisch.

Am ersten Tag haben wir eine Stadtrundfahrt durch Nairobi unternommen, um einen Überblick über die Stadt zu bekommen. Nairobi hat rund 4 Millionen Einwohner und liegt knapp unterhalb des Äquators. Sehr schön, und, wie in allen Entwicklungsländern, gespickt mit Kontrasten zwischen arm und reich.

Faszinierend ist, dass man von der Stadt aus nur ca. eine dreiviertel Stunde zum Nationalpark fährt, wo man die wilden Tiere besuchen kann: Löwen, Affen, Giraffen, Zebras, Wasserbüffel, Falken, Adler, Strausse, Pfaue, Nashörner, Gnus, Gazellen, Antilopen… sie alle leben in unmittelbarer Nachbarschaft zur Grossstad- echt erstaunlich.

Neben den Tieren im Naturschutzpark haben wir auch ein Elefanten-Waisenhaus und eine Giraffen-Auffangstation besucht, wo man die Tiere hautnah erleben kann.
Danach waren wir im Haus der Baronin Blixen, deren Autobiographie „Out of Africa“ verfilmt wurde. Ich habe mir auch das Buch gekauft und erlebe dabei zum ersten Mal, dass ich den Schauplatz des Geschehens selbst schon besucht habe und dadurch noch tiefer in die Geschichte eintauchen kann.

In Nairobi haben wir auch ein Waisenhaus für Mädchen, die auf der Strasse aufgegriffen wurden, besucht, was sehr ergreifend war. Die Mädchen leben hier für ein Jahr und werden dort entweder auf ihr späteres Leben in einer, im besten Falle, Pflegefamilie vorbereitet oder therapiert und in ihre Herkunftsfamilien zurück geführt oder bekommen eine Ausbildung als Friseurin und werden nach dem Waisenhaus weiter betreut. Es hat mich sehr berührt, die kleinen Mädchen zu erleben, die schon sehr schwere Zeiten hinter sich haben und trotzdem so fröhlich wirkten.

In der letzten Woche waren wir auf Safari – am Mount Kenia, dem höchsten Berg Kenias, in der Masai Mara, dem grössten und artenreichsten Nationalpark und an der Grenze zu Tansania, in Amboseli, wo wir den Kilimanjaro, den grössten Berg Afrikas, bewundern konnten. Wir haben unglaublich viele Tiere in freier Wildbahn gesehen, aber auch einiges über die 24 verschiedenen Stämme Kenias gelernt.

Leider auch die traurigen Seiten der Natur erlebt und tote und einen sterbenden Elefanten gesehen, da es eineinhalb Jahre in Amboseli nicht geregnet hatte und die Tiere zu schwach waren. Zwar hat es dann endlich geregnet, als wir ankamen, aber da war es zu spät. In der Masai Mara allerdings haben wir viele Jungtiere erlebt – die Natur sorgt schon für den Ausgleich, aber es hat eben alles seine guten und schlechten Seiten… Die Erfahrungen haben einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen.

Nun sind wir wieder zurück in Nairobi und feiern heute Abend Silvester im „Black Diamond“, Robert und Ery´s Lieblingsclub mit Live Music. Bin schon gespannt, wie das wohl wird.

Ich wünsche euch allen alles Liebe für das neue Jahr. Viele bewegende Momente, aufregende Situationen und entspannte Erholung, bei allem was ihr tut.

Copyright Fotos: Silvio Arndt

Phoenix

03 Donnerstag Dez 2009

Posted by Andie in reisen&bleiben

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Schlagwörter

Phoenix

Wie ich schon geahnt hatte, haben wir den kleinen Phoenix jetzt also adoptiert. Er hat sich schon gut erholt und fühlt sich anscheinend auch sehr wohl bei uns. Ich fühle mich wie im Paradies, weil ich endlich wieder eine Katze im Haus habe. Arndte versteht sich auch gut mit ihm. Damit ist es jetzt noch viel schöner zu Hause.
Allerdings hat der kleine Mann leider eine Essstörung. Sobald man in der Küche klappert oder den Kühlschrank öffnet, kommt er angerannt. Selbst aus dem vermeintlichen Tiefschlaf gerissen erscheint er binnen Sekunden vor seinem Fressnapf. Ich denke aber, dass wir ihm das im Laufe der Zeit schon abgewöhnen können.
Phoenix hat noch eine weitere seltsame Angewohnheit: er liegt wahnsinnig gerne im Waschbecken oder in der Dusche. Besonders gern trinkt er direkt aus der Leitung, wie man sieht.




















































Vielen Dank übrigens an alle Gratulanten und Gäste an meinem Geburtstag, für die Geschenke, Blumen und Anwesenheit. Ich fand es sehr gemütlich, mal am Sonntag Nachmittag zu feiern. Insgesamt waren es dann auch 7 1/2 Stunden, also kaum anders, als wenn man nachts feiert, ausser, dass man am nächsten Tag total fit ist. Ist gar nicht so schlecht, ein bisschen älter und reifer zu werden, da erspart man sich dann irgendwann die alten Jugendsünden 😉 Ich finde es auch mit 35 immer noch aufregend, am Geburtstag neue, spannende Sachen auszuprobieren- und sei es nur, sich mal nicht zu betrinken, haha. Wir hatten jedenfalls trotzdem riesen Spass, auch wenn es nach sieben Stunden auf der harten Prater-Bank dann doch etwas ungemütlich wurde.

← Ältere Beiträge
Neuere Beiträge →

Themen

Australien Bangladesch Berlin Genf Indien Indonesien Iran Istanbul Italien Kenia Laos Malaysien Mundraub Nepal Papua Neu-Guinea Polen reisen&bleiben Sri Lanka Thailand USA Wien

Info

  • Konto erstellen
  • Anmelden
  • Feed der Einträge
  • Kommentare-Feed
  • WordPress.com

Archiv

  • März 2020
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Mai 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • Oktober 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Januar 2017
  • Mai 2016
  • Dezember 2014
  • November 2014
  • September 2014
  • Juni 2014
  • Mai 2014
  • April 2014
  • März 2014
  • Februar 2014
  • Januar 2014
  • Dezember 2013
  • November 2013
  • Oktober 2013
  • Mai 2013
  • November 2011
  • Oktober 2011
  • September 2010
  • Juli 2010
  • Juni 2010
  • Mai 2010
  • Februar 2010
  • Januar 2010
  • Dezember 2009
  • November 2009
  • Oktober 2009
  • September 2009
  • August 2009
  • Juni 2009
  • Mai 2009
  • März 2009
  • Februar 2009
  • Januar 2009
  • Dezember 2008
  • November 2008
  • Oktober 2008
  • August 2008
  • Juli 2008
  • Juni 2008
  • Mai 2008
  • Februar 2008
  • Januar 2008
  • Dezember 2007
  • November 2007

Bloggen auf WordPress.com.

  • Abonnieren Abonniert
    • reisen & bleiben
    • Du hast bereits ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.
    • reisen & bleiben
    • Abonnieren Abonniert
    • Registrieren
    • Anmelden
    • Melde diesen Inhalt
    • Website im Reader anzeigen
    • Abonnements verwalten
    • Diese Leiste einklappen
 

Kommentare werden geladen …